"Das Böse war nicht zu erkennen"
City- & Szenenews
12.03.2009
Nach dem grauenvollen Amoklauf an einer Realschule in Winnenden bei Stuttgart wird über künftige Maßnahmen zur Verhinderung solcher Taten nachgedacht. Ein Patentrezept gibt es jedoch nicht.
Nach dem Amoklauf an einer Realschule in Winnenden bei Stuttgart soll nach Angaben von Baden-Württembergs Kultusminister Helmut Rau (CDU) über weitere Sicherheitsmaßnahmen an Schulen nachgedacht werden. Man könne Schulen aber nicht zu Festungen ausbauen, sagte Rau im ZDF-"Morgenmagazin". Es gebe auch kein Patentrezept, um eine solche Tat zu verhindern.
Nach Angaben von Rau war die Zahl der Schulpsychologen in Baden-Württemberg vor zwei Jahren auf insgesamt 100 verdoppelt worden. Damit sei damals auf eine Amokdrohung reagiert worden. Zusätzlich müsse aber auch die Diagnosefähigkeit der Lehrer verbessert werden. Aber wenn jemand zwei Identitäten wie Dr. Jekyll und Mr. Hyde aufbaue, sei das nicht zu entschlüsseln. "Das Böse war nicht zu erkennen", betonte er. Nun sei es wichtig, wieder Perspektiven aufzubauen. Er halte es derzeit aber für unvorstellbar, einfach wieder in die Schulgemeinschaft zurückzukehren.
Der 17-jährige Amokläufer hatte 15 Menschen erschossen und sich nach einem Schusswechsel mit Polizisten nach dem Stand der Ermittlungen selbst getötet. Die Tatwaffe wurde offenbar aus dem Schlafzimmer seines Vaters entwendet.
(ddp/sh)
Nach dem grauenvollen Amoklauf an einer Realschule in Winnenden bei Stuttgart wird über künftige Maßnahmen zur Verhinderung solcher Taten nachgedacht. Ein Patentrezept gibt es jedoch nicht.
Nach dem Amoklauf an einer Realschule in Winnenden bei Stuttgart soll nach Angaben von Baden-Württembergs Kultusminister Helmut Rau (CDU) über weitere Sicherheitsmaßnahmen an Schulen nachgedacht werden. Man könne Schulen aber nicht zu Festungen ausbauen, sagte Rau im ZDF-"Morgenmagazin". Es gebe auch kein Patentrezept, um eine solche Tat zu verhindern.
Nach Angaben von Rau war die Zahl der Schulpsychologen in Baden-Württemberg vor zwei Jahren auf insgesamt 100 verdoppelt worden. Damit sei damals auf eine Amokdrohung reagiert worden. Zusätzlich müsse aber auch die Diagnosefähigkeit der Lehrer verbessert werden. Aber wenn jemand zwei Identitäten wie Dr. Jekyll und Mr. Hyde aufbaue, sei das nicht zu entschlüsseln. "Das Böse war nicht zu erkennen", betonte er. Nun sei es wichtig, wieder Perspektiven aufzubauen. Er halte es derzeit aber für unvorstellbar, einfach wieder in die Schulgemeinschaft zurückzukehren.
Der 17-jährige Amokläufer hatte 15 Menschen erschossen und sich nach einem Schusswechsel mit Polizisten nach dem Stand der Ermittlungen selbst getötet. Die Tatwaffe wurde offenbar aus dem Schlafzimmer seines Vaters entwendet.
(ddp/sh)
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