Doberaner Falken besuchen in den Pfingstferien Krakau, Auschwitz und Birkenau

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Das Lager Birkenau bei Auschwitz im Morgengrauen
17.05.2006



Die Doberaner Falken laden in der Zeit vom Nachmittag des 1. Juni bis zum 6. Juni 2006 alle interessierten Jugendlichen ab 12 Jahren zu einer Gedenkstättenfahrt in die polnische Metropole Krakau und die nahegelegenen ehemaligen Konzentrationslager Auschwitz und Birkenau ein.

Bei den Doberaner Falken kann man mitmachen, egal welcher Abstammung, Nationalität oder Religion man ist. Dafür steht der Verband für die Freiheit, die Würde und die Menschenrechte. Diese Werte aber zählen für Extremisten nicht. Ohne Rücksicht auf Millionen Opfer verbreiten sie nach wie vor ihre Prinzipien von blutigen Revolutionen, überlegenen Rassen, Nationen oder Religionen und suchen Rechtfertigung ausgerechnet in der Geschichte.

"Wir halten es für wichtig, daß sich Jugendliche bereits früh und selber mit den verschiedenen Kapiteln der deutschen Geschichte beschäftigen und sich so ein eigenes umfassendes Bild machen können. Das läßt immun werden gegen die Geschichtsverdrehungen von Extremisten." beschreibt Kreisvorsitzender Henning Sternberg (22) das Anliegen.

Krakau an der Weichsel ist eine besonders geschichtsträchtige Stadt. Schon im Mittelalter war sie prächtig. Heute pulsiert das pralle Leben einer modernen Großstadt, mitten in Europa. Davon werden sich die Teilnehmer bei geführten Rundgängen und individuellen Streifzügen ein Bild machen können. Die Herberge befindet sich im Zentrum der Stadt.

Nicht weit entfernt von Krakau liegt der Ort Oswiecim. Unter seinem deutschen Namen Auschwitz ist er heute ein weltweites Symbol des Terrors und des Völkermordes. Daneben wurde ab 1941 das gigantische Lager Birkenau errichtet. Wohl jeder kennt die Bilder, doch man sollte es mit eigenen Augen gesehen haben, um sie zu glauben.

Der Teilnahmebeitrag ist mit 60 Euro für Doberaner Falken und 70 Euro für Nichtmitglieder bewußt niedrig gewählt, damit es sich jeder leisten kann, an der Gedenkstättenfahrt teilzunehmen. Dafür wurden auch Fördermittel vom Land Mecklenburg-Vorpommern eingeworben. Wer mit einer Spende das Anliegen unterstützen möchte, kann sich gerne an die Doberaner Falken wenden.

Weitere Informationen im Internet unter www.sjd-falken.de, per eMail unter info@sjd-falken.de oder telefonisch unter 038203-62622.
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