Mutter verklagt Post - weil diese ihren Sohn für tot hielt
City- & Szenenews
06.12.2009
Ein Brief, den eine Mutter an ihren im Ausland stationierten Sohn geschickt hatte, kam mit dem Vermerk "verstorben" zurück - was sich als Fehler herausstelle...
Kaum vorstellbar, wie eine Mutter leidet, die einen jahrelang als Soldat im Krieg stationierten Sohn hat. Schlimmer noch, wenn der Brief, den sie ihm schrieb, mit dem Vermerk "Verstorben" zurückkommt - obwohl der Sohn am Leben ist.
Joan Najbar ist genau das passiert. Aus diesem Grund reichte sie jetzt Klage gegen die Post im US-Bundesstaat Minneapolis ein.
Im Jahr 2006 schickte sie einen Brief an ihren Sohn, der seit fast zwei Jahren im Irak kämpfte. Nur zwei Wochen später kam der Umschlag zurück, mit dem roten Stempel versehen, der einen bereits verstorbenen Empfänger kennzeichnete. In ihrer Trauer wandte sich die Mutter an das Rote Kreuz - und erfuhr, dass ihr Sohn den Umständen entsprechend bei bester Gesundheit sei.
Post wies erste Forderungen zurück
Wie n-tv berichtet, beschwert sich die Mutter in ihrer Klage über das "empörende" Verhalten der Post, das "die Grenzen des Anstands" klar überschritten hatte. Schon 2008 hatte Mrs. Najbar eine Entschädigung für die dauerhafte medizinische Betreuung, auf welche sie aufgrund des Schocks angewiesen war, und für den daraus resultierenden Verlust von Gehalt gefordert. Der United States Postal Service (USPS) hatte diese Forderung jedoch zurückgewiesen, da es angeblich keine Anzeichen für das Fehlverhalten der Postangestellten gäbe.
(nm)
Ein Brief, den eine Mutter an ihren im Ausland stationierten Sohn geschickt hatte, kam mit dem Vermerk "verstorben" zurück - was sich als Fehler herausstelle...
Kaum vorstellbar, wie eine Mutter leidet, die einen jahrelang als Soldat im Krieg stationierten Sohn hat. Schlimmer noch, wenn der Brief, den sie ihm schrieb, mit dem Vermerk "Verstorben" zurückkommt - obwohl der Sohn am Leben ist.
Joan Najbar ist genau das passiert. Aus diesem Grund reichte sie jetzt Klage gegen die Post im US-Bundesstaat Minneapolis ein.
Im Jahr 2006 schickte sie einen Brief an ihren Sohn, der seit fast zwei Jahren im Irak kämpfte. Nur zwei Wochen später kam der Umschlag zurück, mit dem roten Stempel versehen, der einen bereits verstorbenen Empfänger kennzeichnete. In ihrer Trauer wandte sich die Mutter an das Rote Kreuz - und erfuhr, dass ihr Sohn den Umständen entsprechend bei bester Gesundheit sei.
Post wies erste Forderungen zurück
Wie n-tv berichtet, beschwert sich die Mutter in ihrer Klage über das "empörende" Verhalten der Post, das "die Grenzen des Anstands" klar überschritten hatte. Schon 2008 hatte Mrs. Najbar eine Entschädigung für die dauerhafte medizinische Betreuung, auf welche sie aufgrund des Schocks angewiesen war, und für den daraus resultierenden Verlust von Gehalt gefordert. Der United States Postal Service (USPS) hatte diese Forderung jedoch zurückgewiesen, da es angeblich keine Anzeichen für das Fehlverhalten der Postangestellten gäbe.
(nm)
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