Rostock feiert Geburtstag und will in den 200.000-Klub
City- & Szenenews
24.06.2008
Die Universitäts- und Hansestadt Rostock wird heute 790 Jahre alt und will wieder in den "Klub" der Städte mit mehr als 200.000 Einwohnern. Zur Zeit fehlen nur noch 977 "Neu-Rostocker".
Die Hansestadt Rostock hat eine bewegte Geschichte. Gegründet wurde sie am 24. Juni 1218 mit der Bestätigung des lübischen Stadtrechts durch den Fürsten Heinrich Borwin I.. Die Errichtung der ersten Universität Nordeuropas belegt die wirtschaftliche und kulturelle Blüte Rostocks zur Zeit der Hanse. Durch die Wirren der Reformation und des Dreißigjährigen Krieges wuchs Rostock immer weiter zu einer der bedeutendsten Handels- und Seestädte im Ostseeraum.
Auch die Besetzung durch die französischen Truppen Napoleons 1806 konnte das Wachstum der Stadt nicht bremsen. Mit der Industrialisierung wuchs auch die Einwohnerzahl Rostocks stetig weiter. Waren es im Mittelalter zwischen 12.000 und 16.000 Rostocker, die die Stadt belebten, so stieg deren Zahl am Anfang des 20. Jahrhunderts erstmals auf über 100.000. Von da an durfte sich Rostock als Großstadt bezeichnen, was von der heutigen Landeshauptstadt nicht gesagt werden kann.
Die Weltkriege haben das Gesicht Rostocks dramatisch verändert. Besonders die Bombenangriffe durch die Alliierten Streitkräfte zum Ende des Zweiten Weltkriegs zerstörten große Teile der Stadt. Aber auch zu DDR-Zeiten wurden viele historische Gebäude abgerissen oder dem Verfall überlassen. Erst mit der Wiedervereinigung begann in Rostock eine umfassende Restaurierung des Stadtkerns und des Umlands.
Der 790. Geburtstag steht aber klar im Schatten der 800-Jahr-Feier der Hansestadt in genau zehn Jahren. Die Vorbereitungen für die Festveranstaltung laufen bereits jetzt auf Hochtouren. Eine wichtige Hürde soll bald genommen werden. Rostock will die 200.000-Einwohnermarke knacken. Noch fehlen 977 "Neu-Rostocker". Wenn diese Zahl erreicht ist, steht einer zünftigen 800-Jahr-Feier nichts mehr im Weg.
(AG)
Die Universitäts- und Hansestadt Rostock wird heute 790 Jahre alt und will wieder in den "Klub" der Städte mit mehr als 200.000 Einwohnern. Zur Zeit fehlen nur noch 977 "Neu-Rostocker".
Die Hansestadt Rostock hat eine bewegte Geschichte. Gegründet wurde sie am 24. Juni 1218 mit der Bestätigung des lübischen Stadtrechts durch den Fürsten Heinrich Borwin I.. Die Errichtung der ersten Universität Nordeuropas belegt die wirtschaftliche und kulturelle Blüte Rostocks zur Zeit der Hanse. Durch die Wirren der Reformation und des Dreißigjährigen Krieges wuchs Rostock immer weiter zu einer der bedeutendsten Handels- und Seestädte im Ostseeraum.
Auch die Besetzung durch die französischen Truppen Napoleons 1806 konnte das Wachstum der Stadt nicht bremsen. Mit der Industrialisierung wuchs auch die Einwohnerzahl Rostocks stetig weiter. Waren es im Mittelalter zwischen 12.000 und 16.000 Rostocker, die die Stadt belebten, so stieg deren Zahl am Anfang des 20. Jahrhunderts erstmals auf über 100.000. Von da an durfte sich Rostock als Großstadt bezeichnen, was von der heutigen Landeshauptstadt nicht gesagt werden kann.
Die Weltkriege haben das Gesicht Rostocks dramatisch verändert. Besonders die Bombenangriffe durch die Alliierten Streitkräfte zum Ende des Zweiten Weltkriegs zerstörten große Teile der Stadt. Aber auch zu DDR-Zeiten wurden viele historische Gebäude abgerissen oder dem Verfall überlassen. Erst mit der Wiedervereinigung begann in Rostock eine umfassende Restaurierung des Stadtkerns und des Umlands.
Der 790. Geburtstag steht aber klar im Schatten der 800-Jahr-Feier der Hansestadt in genau zehn Jahren. Die Vorbereitungen für die Festveranstaltung laufen bereits jetzt auf Hochtouren. Eine wichtige Hürde soll bald genommen werden. Rostock will die 200.000-Einwohnermarke knacken. Noch fehlen 977 "Neu-Rostocker". Wenn diese Zahl erreicht ist, steht einer zünftigen 800-Jahr-Feier nichts mehr im Weg.
(AG)
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