Neu im Kino: Vampire zum Abend(b)rot
Kino & TV
14.07.2010
Ab Donnerstag werden die Vampir-Fans die größten Kinosäle zum Bersten bringen. Doch auch allen anderen bieten sich interessante Alternativen.
Eigentlich ist es relativ sinnlos, zu diesem Film mehr zu sagen, als den Starttermin anzukündigen. "Eclipse - Biss zum Abendrot" ist der dritte Teil der Twilight-Saga und teilt die Nation damit ohnehin in zwei gleichermaßen gnadenlose Lager: die Fans und die Kritker (um nicht Hasser zu sagen). Die einen werden die Kinos stürmen, wie schlecht die Kritiken auch ausfallen mögen, die anderen bestenfalls mitleidig den Kopf schütteln, selbst wenn jemand versucht, ihnen den Film als gar nicht so schlecht zu empfehlen.
Horror von Slade und Romantik von Bronté
Was nützt es also, dass mit David Slade ("30 Days of Night") ein echter Horror- und Spannungsexperte die Regie übernommen hat, der sich auf die Fahnen schrieb, die Reihe für ein breiteres Publikum zu öffnen? Tatsächlich haben gerade die düsteren Elemente diesmal deutlich mehr Gewicht erhalten, vor allem in der Gestalt einer finsteren Armee aus neugeborenen Vampiren, was die Fans nicht abschrecken wird, während es die Kritiker kaum registrieren werden. Und Slade kann sich natürlich nicht vollkommen von der Vorlage Stephenie Meyers und den Fans lösen.
Slade bezeichnet den Film sogar als Liebesbrief für die Fans. Und für die zählt vor allem die Romantik, diesmal in der Dreiecksgeschichte um Bella (Kristen Stewart), Jacob (Taylor Lautner) und Edward (Robert Pattinson). Ein Motiv übrigens, das, wie bei Stephenie Meyer üblich, auf einem Klassiker der Weltliteratur basiert, dieses Mal auf Emily Brontës "Sturmhöhe". Ob Literaturfreunde sich deshalb unter die eher jüngere Generation der Vampiranhänger mischen, bleibt dennoch fraglich.
Mit wenig Geld zur Ernte auf den Mond
Fünf Millionen Dollar sind nicht viel Budget für einen Film. Besonders dann nicht, wenn es sich um Science-Fiction handelt. Als "visuell bescheidene, aber kluge Zukunftsfantasie" bezeichnet TV Spielfilm daher den Film "Moon", der das Regiedebüt von Duncan Jones darstellt, seines Zeichens Sohn von David Bowie.
Sam Bell (Sam Rockwell) baut gemeinsam mit dem sprechenden Computer GERTY auf dem Mond einen Rohstoff ab, der auf der Erde als Treibstoff verwendet wird. Die einsame Mission ist fast beendet, als es zu einem scheinbar harmlosen Unfall kommt, der nur den Beginn einiger seltsamer Ereignisse darstellt. Dreht Sam durch oder steckt hinter seinem Job mehr, als er geahnt hat?
Die Familie mal anders
Der Titel verrät schon, woher der Film stammt: "Männer al dente" ist eine italienische Komödie von Regisseur Ferzan Ozpetek, der zwar seit 30 Jahren in Rom lebt, aber aus Istanbul stammt. Möglicherweise der Grund, warum er es mit der vielbeschworenen Familienehre der Italiener nicht so ernst nimmt. Da wären zunächst zwei Brüder, die nicht nur schwul sind, sondern auch gar keine Lust verspüren, die elterliche Pastafabrik zu übernehmen. Die Eltern stehen dem aber in Nichts nach: Der Vater betrügt seine Frau, die wiederum die Dienstmädchen schikaniert. Ein unterbelichteter Schwiegersohn und eine Tante, die heimlich trinkt und mit Unbekannten schläft, runden das Familienbild ab.
Nur schwer zu ertragen ist die Gewalt, der der Zuschauer in "Kinatay" beiwohnen muss. Das Drama des philippinischen Regisseurs Brillante Mendoza wurde bei den Filmfestspielen von Cannes 2009 für die beste Regie ausgezeichnet und schockt mit radikalen Bildern aus einer verwackelten Handkamera, die aus der Sicht eines jungen Polizeischülers, der sich nebenbei als Geldeintreiber für das Syndikat verdingt, einem unglaublichen Verbrechen beiwohnt.
Mit "Lola" startet am Donnerstag übrigens noch ein zweiter Film des Regisseurs.
Weitere Filmstarts:
"Marmaduke" (Komödie)
"New York Memories" (Doku)
"Breath Made Visible: Anna Halprin" (Doku)
(pb)
Ab Donnerstag werden die Vampir-Fans die größten Kinosäle zum Bersten bringen. Doch auch allen anderen bieten sich interessante Alternativen.
Eigentlich ist es relativ sinnlos, zu diesem Film mehr zu sagen, als den Starttermin anzukündigen. "Eclipse - Biss zum Abendrot" ist der dritte Teil der Twilight-Saga und teilt die Nation damit ohnehin in zwei gleichermaßen gnadenlose Lager: die Fans und die Kritker (um nicht Hasser zu sagen). Die einen werden die Kinos stürmen, wie schlecht die Kritiken auch ausfallen mögen, die anderen bestenfalls mitleidig den Kopf schütteln, selbst wenn jemand versucht, ihnen den Film als gar nicht so schlecht zu empfehlen.
Horror von Slade und Romantik von Bronté
Was nützt es also, dass mit David Slade ("30 Days of Night") ein echter Horror- und Spannungsexperte die Regie übernommen hat, der sich auf die Fahnen schrieb, die Reihe für ein breiteres Publikum zu öffnen? Tatsächlich haben gerade die düsteren Elemente diesmal deutlich mehr Gewicht erhalten, vor allem in der Gestalt einer finsteren Armee aus neugeborenen Vampiren, was die Fans nicht abschrecken wird, während es die Kritiker kaum registrieren werden. Und Slade kann sich natürlich nicht vollkommen von der Vorlage Stephenie Meyers und den Fans lösen.
Slade bezeichnet den Film sogar als Liebesbrief für die Fans. Und für die zählt vor allem die Romantik, diesmal in der Dreiecksgeschichte um Bella (Kristen Stewart), Jacob (Taylor Lautner) und Edward (Robert Pattinson). Ein Motiv übrigens, das, wie bei Stephenie Meyer üblich, auf einem Klassiker der Weltliteratur basiert, dieses Mal auf Emily Brontës "Sturmhöhe". Ob Literaturfreunde sich deshalb unter die eher jüngere Generation der Vampiranhänger mischen, bleibt dennoch fraglich.
Mit wenig Geld zur Ernte auf den Mond
Fünf Millionen Dollar sind nicht viel Budget für einen Film. Besonders dann nicht, wenn es sich um Science-Fiction handelt. Als "visuell bescheidene, aber kluge Zukunftsfantasie" bezeichnet TV Spielfilm daher den Film "Moon", der das Regiedebüt von Duncan Jones darstellt, seines Zeichens Sohn von David Bowie.
Sam Bell (Sam Rockwell) baut gemeinsam mit dem sprechenden Computer GERTY auf dem Mond einen Rohstoff ab, der auf der Erde als Treibstoff verwendet wird. Die einsame Mission ist fast beendet, als es zu einem scheinbar harmlosen Unfall kommt, der nur den Beginn einiger seltsamer Ereignisse darstellt. Dreht Sam durch oder steckt hinter seinem Job mehr, als er geahnt hat?
Die Familie mal anders
Der Titel verrät schon, woher der Film stammt: "Männer al dente" ist eine italienische Komödie von Regisseur Ferzan Ozpetek, der zwar seit 30 Jahren in Rom lebt, aber aus Istanbul stammt. Möglicherweise der Grund, warum er es mit der vielbeschworenen Familienehre der Italiener nicht so ernst nimmt. Da wären zunächst zwei Brüder, die nicht nur schwul sind, sondern auch gar keine Lust verspüren, die elterliche Pastafabrik zu übernehmen. Die Eltern stehen dem aber in Nichts nach: Der Vater betrügt seine Frau, die wiederum die Dienstmädchen schikaniert. Ein unterbelichteter Schwiegersohn und eine Tante, die heimlich trinkt und mit Unbekannten schläft, runden das Familienbild ab.
Nur schwer zu ertragen ist die Gewalt, der der Zuschauer in "Kinatay" beiwohnen muss. Das Drama des philippinischen Regisseurs Brillante Mendoza wurde bei den Filmfestspielen von Cannes 2009 für die beste Regie ausgezeichnet und schockt mit radikalen Bildern aus einer verwackelten Handkamera, die aus der Sicht eines jungen Polizeischülers, der sich nebenbei als Geldeintreiber für das Syndikat verdingt, einem unglaublichen Verbrechen beiwohnt.
Mit "Lola" startet am Donnerstag übrigens noch ein zweiter Film des Regisseurs.
Weitere Filmstarts:
"Marmaduke" (Komödie)
"New York Memories" (Doku)
"Breath Made Visible: Anna Halprin" (Doku)
(pb)
ich liebe diese filme das soll bis jetzt der geilste sein habe ich gehört freu mich auch auf den 4. nur das haben die doof gemacht...

16.07.2010 15:05
Gast
wie immer am besten im original zu genießen 
mit den deutschen synchronsprechern sind die filme doch echt doof
so jetzt noch 11 monate auf den 4 film warten

mit den deutschen synchronsprechern sind die filme doch echt doof
so jetzt noch 11 monate auf den 4 film warten
Ich hoffe Blade schaut vorbei und erledigt die blassen Milchgesichter

Bei mir gehört der FIlm zur Rubrik, "Filme die ich NICHT gesehen haben muss!"
Hitliste:
1.Titanic
2. Vom Winde verweht
3. Twillight


Bei mir gehört der FIlm zur Rubrik, "Filme die ich NICHT gesehen haben muss!"
Hitliste:
1.Titanic
2. Vom Winde verweht
3. Twillight

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