Tabus zerbrechen auf der Kinoleinwand
Kino & TV
Helge Schneider demnächst als Hitler
12.03.2006
Gerade in den letzten Jahren hat sich der Wunsch, sich mit der deutschen Geschichte auseinander zu setzen und sie zu verarbeiten, spürbar verstärkt. DDR und Nationalsozialismus wurden immer wieder in Filmen und Büchern thematisiert. Filme wie „Sonnenallee“ oder „Goodbye, Lenin“ haben gezeigt, dass ein humorvoller Zugang zum Thema DDR-Geschichte unproblematisch war und beim Publikum bestens ankam. Den Nationalsozialismus und die Person Hitlers humoristisch anzugehen, haben jedoch seit Charlie Chaplin im Jahre 1940 („Der Große Diktator“) nur noch wenige gewagt.
Demnächst soll jedoch mit „Mein Führer – die wirklich wahrste Wahrheit über Adolf Hitler“ ein Film in unsere Kinos kommen, der mit diesem Tabu bricht. Der Regisseur Dani Levy, der mit „Alles auf Zucker“ eine der erfolgreichsten deutschen Komödien des letzten Jahres gelandet hat, möchte mit seiner Parodie ein Gegensignal zu den Führer-Darstellungen der letzten Zeit setzen. In Filmen wie „Der Untergang“ werde insbesondere die Person Hitlers zu sehr auf einen Sockel gehoben und monumentalisiert. Levy geht es mit seiner Persiflage darum, den Führer durch Humor bloßzustellen.
Ähnlich wie „Der Untergang“ zeigt „Mein Führer – die wirklich wahrste Wahrheit über Adolf Hitler“ die letzten Tage aus dem Leben Hitlers. In Levys Film ist der Nazi- Herrscher jedoch noch am Leben und erzählt rückblickend, wer er wirklich war - kein großer Führer nämlich, sondern bloß ein armes Würstchen, das nur mit Hilfe des Juden Grünbaum an die Macht kommen konnte.
Interessant dürfte nun noch die Besetzung der Hauptrolle sein - Helge Schneider höchst persönlich konnte für die Rolle Adolf Hitlers gewonnen werden. Neben Schneider geben sich außerdem Katja Rieman und Klaus Maria Brandauer die Ehre. Die Dreharbeiten zu „Mein Führer – die wirklich wahrste Wahrheit über Adolf Hitler“ wurden gerade abgeschlossen; ein genauer Kinostart ist jedoch noch nicht bekannt.
Gerade in den letzten Jahren hat sich der Wunsch, sich mit der deutschen Geschichte auseinander zu setzen und sie zu verarbeiten, spürbar verstärkt. DDR und Nationalsozialismus wurden immer wieder in Filmen und Büchern thematisiert. Filme wie „Sonnenallee“ oder „Goodbye, Lenin“ haben gezeigt, dass ein humorvoller Zugang zum Thema DDR-Geschichte unproblematisch war und beim Publikum bestens ankam. Den Nationalsozialismus und die Person Hitlers humoristisch anzugehen, haben jedoch seit Charlie Chaplin im Jahre 1940 („Der Große Diktator“) nur noch wenige gewagt.
Demnächst soll jedoch mit „Mein Führer – die wirklich wahrste Wahrheit über Adolf Hitler“ ein Film in unsere Kinos kommen, der mit diesem Tabu bricht. Der Regisseur Dani Levy, der mit „Alles auf Zucker“ eine der erfolgreichsten deutschen Komödien des letzten Jahres gelandet hat, möchte mit seiner Parodie ein Gegensignal zu den Führer-Darstellungen der letzten Zeit setzen. In Filmen wie „Der Untergang“ werde insbesondere die Person Hitlers zu sehr auf einen Sockel gehoben und monumentalisiert. Levy geht es mit seiner Persiflage darum, den Führer durch Humor bloßzustellen.
Ähnlich wie „Der Untergang“ zeigt „Mein Führer – die wirklich wahrste Wahrheit über Adolf Hitler“ die letzten Tage aus dem Leben Hitlers. In Levys Film ist der Nazi- Herrscher jedoch noch am Leben und erzählt rückblickend, wer er wirklich war - kein großer Führer nämlich, sondern bloß ein armes Würstchen, das nur mit Hilfe des Juden Grünbaum an die Macht kommen konnte.
Interessant dürfte nun noch die Besetzung der Hauptrolle sein - Helge Schneider höchst persönlich konnte für die Rolle Adolf Hitlers gewonnen werden. Neben Schneider geben sich außerdem Katja Rieman und Klaus Maria Brandauer die Ehre. Die Dreharbeiten zu „Mein Führer – die wirklich wahrste Wahrheit über Adolf Hitler“ wurden gerade abgeschlossen; ein genauer Kinostart ist jedoch noch nicht bekannt.
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