„Hitler-Attentäter“ bereut seine Tat
City- & Szenenews
07.07.2008
Die geköpfte Wachsfigur von Adolf Hitler sorgt weiterhin für Schlagzeilen. Nun äußerte sich der „Attentäter“ Frank L. in einem Interview zu seiner Tat.
Am Freitagabend habe Frank L. mit Freunden in einer Kneipe gesessen. Dabei hätten sie auch über die Hitler-Figur gesprochen und man wäre sich einig gewesen, dass so etwas nicht ginge. Als der 41-jährige meinte, man müsse etwas dagegen unternehmen, traute ihm das keiner seiner Freunde zu. So sei dann eine Wette entstanden, sagte der Berliner Ex-Polizist der Berliner Morgenpost in ihrer Online-Ausgabe.
Nach dem Kneipenbesuch ging der 41-Jährige spazieren und dachte darüber nach, was er tun würde, wenn er in der Ausstellung sei. Als das neue Berliner Wachsfigurenkabinett dann am 5. Juli seine Pforten für die Besucher öffnete, stürmte Frank L. auf den Wachs-Hitler zu und riss ihm den Kopf ab. Kurz nach der Tat sei es ihm gut gegangen, meinte der „Attentäter“, doch nun täte es ihm schon leid, was er getan hat.
Mit Unverständnis reagierten die meisten anderen Besucher des Wachsfigurenkabinetts auf die Zerstörungswut des Berliners. Letztlich wird die Hitler-Figur in erster Linie als Kunstwerk verstanden. Doch zeige die Diskussion um die Ausstellung des Wachs-Hitler, dass Deutschland im Umgang mit der Vergangenheit noch immer geteilter Meinung ist, sagte ein Dresdner Arzt im Gespräch mit der Berliner Morgenpost.
(ds)
Die geköpfte Wachsfigur von Adolf Hitler sorgt weiterhin für Schlagzeilen. Nun äußerte sich der „Attentäter“ Frank L. in einem Interview zu seiner Tat.
Am Freitagabend habe Frank L. mit Freunden in einer Kneipe gesessen. Dabei hätten sie auch über die Hitler-Figur gesprochen und man wäre sich einig gewesen, dass so etwas nicht ginge. Als der 41-jährige meinte, man müsse etwas dagegen unternehmen, traute ihm das keiner seiner Freunde zu. So sei dann eine Wette entstanden, sagte der Berliner Ex-Polizist der Berliner Morgenpost in ihrer Online-Ausgabe.
Nach dem Kneipenbesuch ging der 41-Jährige spazieren und dachte darüber nach, was er tun würde, wenn er in der Ausstellung sei. Als das neue Berliner Wachsfigurenkabinett dann am 5. Juli seine Pforten für die Besucher öffnete, stürmte Frank L. auf den Wachs-Hitler zu und riss ihm den Kopf ab. Kurz nach der Tat sei es ihm gut gegangen, meinte der „Attentäter“, doch nun täte es ihm schon leid, was er getan hat.
Mit Unverständnis reagierten die meisten anderen Besucher des Wachsfigurenkabinetts auf die Zerstörungswut des Berliners. Letztlich wird die Hitler-Figur in erster Linie als Kunstwerk verstanden. Doch zeige die Diskussion um die Ausstellung des Wachs-Hitler, dass Deutschland im Umgang mit der Vergangenheit noch immer geteilter Meinung ist, sagte ein Dresdner Arzt im Gespräch mit der Berliner Morgenpost.
(ds)
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