Deutschland leidet unter Übergewicht
City- & Szenenews
05.06.2010
Weißwurst und Bierbauch: Das Bild, das Ausländer von uns Deutschen haben, ist nicht gerade charmant. Aber möglicherweise wahr. Denn Deutschland hat Übergewicht! Doch wie kam es zu dieser Entwicklung? Was kann man dagegen tun? Und vor allem: Ist es wirklich so schlimm?
Zum vierten Mal hat die Wiesbadener Bundesstatistik das Körpergewicht der Deutschen untersucht.
Das Ergebnis ist schwerwiegend: 51 % der Menschen hierzulande haben Übergewicht. Vor rund zehn Jahren lagen wir noch bei 45 %.
Besonders betroffen sind Männer: Die Quote der Herren der Schöpfung wuchs innerhalb der letzten zehn Jahre von 56 % auf satte 60 %. Die Frauen legten hingegen nur 3 % zu.
Dabei bleibt zu beachten, wie "Übergewicht" definiert wird. Die WHO gibt an, dass Übergewicht vorliegt, wenn der umstrittene BMI über 25 liegt: Eine 1,56 Meter große Frau ist demnach mit 65 kg übergewichtig, ein 1,80 Meter großer Mann mit 85 kg.
Eine ernstzunehmende Gefahr besteht bei einem solchen Gewicht nicht - dennoch fehlt nicht viel bis zu einer voll entwickelten Adipositas, die mit einem BMI über 30 wirklich gesundheitsgefährdend wird. Darüber hinaus erhöht Übergewicht das Risiko auf Diabetes, Bluthochdruck und Herzinfarkt.
Mecklenburg-Vorpommern ist am Dicksten
Besonders ausgeprägt ist das Übergewicht unter den Einwohnern Sachsen-Anhalts und Mecklenburg-Vorpommerns mit 58 %. Einen großen Einfluss auf das Gewicht hat auch der Familienstand: Wo verheiratete oder verwitwete Männer stark zu Übergewicht neigen, kommen ledige Männer nur auf 43 %. Anders bei den Frauen. Witwen bringen mehr Gewicht auf die Waage als Ehefrauen, die wiederum noch fülliger sind als Singles: Nur 25 % der Solisten leiden unter Übergewicht - und stehen dafür mit 7 % an der Spitze der Untergewichtigen.
Auch der Beruf ist maßgebend für die Fülle. An oberster Stelle steht der Hoch- und Tiefbau: Hier liegt der BMI jenseits der 25 bei durchschnittlich 26,4 %. Die meisten Adipösen, dessen BMI die 30 überschreitet, findet man hingegen im Verkehrswesen bei Taxi-, LKW- oder Bus- und Straßenbahnunternehmen - schließlich müssen sich diese Angestellten bei ihrer Tätigkeit kaum körperlich bewegen. Das Schlusslicht bilden Ärzte und Apotheke: Nur 5 % leiden unter Übergewicht.
Doch woran liegt das?
Ernährungswissenschaftler Gert Mensink vom Robert-Koch-Institut in Berlin kennt die Antwort:
"Deutschland ist ein Autofahrerland, und es wird hierzulande auch gut gegessen; die Portionen in Restaurants sind beispielsweise größer als in europäischen Nachbarländern", so der Wissenschaftler laut der Welt. Darüber hinaus neigen die Deutschen immer mehr zum Essen außer Haus - und legen dabei stets ein höheres Tempo an den Tag, als es der Fall wäre, wenn man in den eigenen vier Wänden essen würde. Schnelleres Essen sorgt allerdings für ein verspätetes Sättigungsgefühl, sodass man mehr verspeist, als der Kalorienbedarf eigentlich benötigen würde. Auch die Zahl der Fast-Food Restaurants nimmt laufend zu.
Neben Fast-Food Restaurants tragen auch die zahllosen Fertiggerichte, die es in Supermärkten zu kaufen gibt, ihren Teil zum übergewichtigen Deutschland bei: Psychologen behaupten, dass derjenige, der sein Essen schnell zubereitet, es auch ebenso schnell verzehrt. Denn je weniger Aufwand er für seine Kost benötigt, desto schneller ist er es - ein unbewusster Zusammenhang im Gehirn.
Auch die gepriesenen Light-Produkte schaffen dort keine Abhilfe. Zwar fehlt ihnen Fett als Geschmacksträger - dieser wird aber durch Zucker oder Aromastoffe ersetzt, die wiederum den Appetit anregen.
Doch nicht immer ist ungesunde Ernährung der Grund für Übergewicht. Oftmals sind es auch Erbanlagen, die dafür sorgen, dass aus energiehaltiger Nahrung schneller Fettgewebe wird: Der eine verwertet Kohlenhydrate besser, der andere schlechter.
Doch was tun?
Dafür haben die Bundesstatistiker eine einfache Lösung: Eine Umstellung der Ernährungsgewohnheiten und natürlich mehr Sport. Wie trefflich, dass man im Zuge der Befragungen der Untersuchungsteilnehmer feststellen konnte, dass Sport unter den Deutschen nicht besonders beliebt ist...
(nm)
Weißwurst und Bierbauch: Das Bild, das Ausländer von uns Deutschen haben, ist nicht gerade charmant. Aber möglicherweise wahr. Denn Deutschland hat Übergewicht! Doch wie kam es zu dieser Entwicklung? Was kann man dagegen tun? Und vor allem: Ist es wirklich so schlimm?
Zum vierten Mal hat die Wiesbadener Bundesstatistik das Körpergewicht der Deutschen untersucht.
Das Ergebnis ist schwerwiegend: 51 % der Menschen hierzulande haben Übergewicht. Vor rund zehn Jahren lagen wir noch bei 45 %.
Besonders betroffen sind Männer: Die Quote der Herren der Schöpfung wuchs innerhalb der letzten zehn Jahre von 56 % auf satte 60 %. Die Frauen legten hingegen nur 3 % zu.
Dabei bleibt zu beachten, wie "Übergewicht" definiert wird. Die WHO gibt an, dass Übergewicht vorliegt, wenn der umstrittene BMI über 25 liegt: Eine 1,56 Meter große Frau ist demnach mit 65 kg übergewichtig, ein 1,80 Meter großer Mann mit 85 kg.
Eine ernstzunehmende Gefahr besteht bei einem solchen Gewicht nicht - dennoch fehlt nicht viel bis zu einer voll entwickelten Adipositas, die mit einem BMI über 30 wirklich gesundheitsgefährdend wird. Darüber hinaus erhöht Übergewicht das Risiko auf Diabetes, Bluthochdruck und Herzinfarkt.
Mecklenburg-Vorpommern ist am Dicksten
Besonders ausgeprägt ist das Übergewicht unter den Einwohnern Sachsen-Anhalts und Mecklenburg-Vorpommerns mit 58 %. Einen großen Einfluss auf das Gewicht hat auch der Familienstand: Wo verheiratete oder verwitwete Männer stark zu Übergewicht neigen, kommen ledige Männer nur auf 43 %. Anders bei den Frauen. Witwen bringen mehr Gewicht auf die Waage als Ehefrauen, die wiederum noch fülliger sind als Singles: Nur 25 % der Solisten leiden unter Übergewicht - und stehen dafür mit 7 % an der Spitze der Untergewichtigen.
Auch der Beruf ist maßgebend für die Fülle. An oberster Stelle steht der Hoch- und Tiefbau: Hier liegt der BMI jenseits der 25 bei durchschnittlich 26,4 %. Die meisten Adipösen, dessen BMI die 30 überschreitet, findet man hingegen im Verkehrswesen bei Taxi-, LKW- oder Bus- und Straßenbahnunternehmen - schließlich müssen sich diese Angestellten bei ihrer Tätigkeit kaum körperlich bewegen. Das Schlusslicht bilden Ärzte und Apotheke: Nur 5 % leiden unter Übergewicht.
Doch woran liegt das?
Ernährungswissenschaftler Gert Mensink vom Robert-Koch-Institut in Berlin kennt die Antwort:
"Deutschland ist ein Autofahrerland, und es wird hierzulande auch gut gegessen; die Portionen in Restaurants sind beispielsweise größer als in europäischen Nachbarländern", so der Wissenschaftler laut der Welt. Darüber hinaus neigen die Deutschen immer mehr zum Essen außer Haus - und legen dabei stets ein höheres Tempo an den Tag, als es der Fall wäre, wenn man in den eigenen vier Wänden essen würde. Schnelleres Essen sorgt allerdings für ein verspätetes Sättigungsgefühl, sodass man mehr verspeist, als der Kalorienbedarf eigentlich benötigen würde. Auch die Zahl der Fast-Food Restaurants nimmt laufend zu.
Neben Fast-Food Restaurants tragen auch die zahllosen Fertiggerichte, die es in Supermärkten zu kaufen gibt, ihren Teil zum übergewichtigen Deutschland bei: Psychologen behaupten, dass derjenige, der sein Essen schnell zubereitet, es auch ebenso schnell verzehrt. Denn je weniger Aufwand er für seine Kost benötigt, desto schneller ist er es - ein unbewusster Zusammenhang im Gehirn.
Auch die gepriesenen Light-Produkte schaffen dort keine Abhilfe. Zwar fehlt ihnen Fett als Geschmacksträger - dieser wird aber durch Zucker oder Aromastoffe ersetzt, die wiederum den Appetit anregen.
Doch nicht immer ist ungesunde Ernährung der Grund für Übergewicht. Oftmals sind es auch Erbanlagen, die dafür sorgen, dass aus energiehaltiger Nahrung schneller Fettgewebe wird: Der eine verwertet Kohlenhydrate besser, der andere schlechter.
Doch was tun?
Dafür haben die Bundesstatistiker eine einfache Lösung: Eine Umstellung der Ernährungsgewohnheiten und natürlich mehr Sport. Wie trefflich, dass man im Zuge der Befragungen der Untersuchungsteilnehmer feststellen konnte, dass Sport unter den Deutschen nicht besonders beliebt ist...
(nm)
scheiße aussehen ist aber nicht gesundheitsschädigend, Übergewicht schon wenns im Übermaß ist.
allerdings muss ich sagen...lieber gesunde weibliche Rundungen als spagel dürr, weil das ist ekelhaft
allerdings muss ich sagen...lieber gesunde weibliche Rundungen als spagel dürr, weil das ist ekelhaft
das problem mit dem nicht wirklich lust auf sport kennen meine beste und ich auch. vielleicht fehlt einfach n motivationscoach, aber die, die da richtig geschult sind, kosten wieder unnötig geld.

05.06.2010 18:34
Gast
Ich suche noch Sportpartner aus Güstrow
So im Gebiet joggen, meine derzeitige Laufpartnerin ist überfordetr mit mir, weil ich sie immer vom gehen abhalte
So im Gebiet joggen, meine derzeitige Laufpartnerin ist überfordetr mit mir, weil ich sie immer vom gehen abhalte

05.06.2010 21:21
Gast
lach
naja es ist nicht immer schön anzusehen wenn leute übergewicht haben, aber einige können auch nichts dafür---
naja shit happens
naja es ist nicht immer schön anzusehen wenn leute übergewicht haben, aber einige können auch nichts dafür---
naja shit happens

05.06.2010 21:48
Gast
Besonders ausgeprägt ist das Übergewicht unter den Einwohnern Sachsen-Anhalts und Mecklenburg-Vorpommerns

na ist doch klar, das geneigte Bäuerchen muß doch reichlich Kartoffeln und vor allem Sooooooße auf dem Teller haben

na ist doch klar, das geneigte Bäuerchen muß doch reichlich Kartoffeln und vor allem Sooooooße auf dem Teller haben

05.06.2010 21:52
Gast
Es ist nur eine gefühlte Statistik, aber in meiner Kundschaft sind meist die arbeitslosen fette Pansen und wenn ich dann z.B. des öfteren dienstlich morgends mit dem Zug nach Berlin fahre - da sieht man auf dem Hbf. (tief)
gefühlt mehr schlanke Gestalten.
gefühlt mehr schlanke Gestalten.

05.06.2010 21:57
Gast
aber die, die da richtig geschult sind, kosten wieder unnötig geld.
Du Planschkuh, die kosten Geld, weil sie den Arsch zusammengekniffen haben und ihre kostbare Zeit für genau diese Bildung investiert haben.
Wann seht ihr endlich mal ein, daß gute Leistung und Qualität auch Geld kostet. Ihr jammert auch, wenn ihr zuwenig Gehalt bekommt, aber Leistung zu honorieren, da ist dann Geiz wieder geil.
Wobei - wenn man für die eigene Motivation schon einen Trainer braucht ...
Du Planschkuh, die kosten Geld, weil sie den Arsch zusammengekniffen haben und ihre kostbare Zeit für genau diese Bildung investiert haben.
Wann seht ihr endlich mal ein, daß gute Leistung und Qualität auch Geld kostet. Ihr jammert auch, wenn ihr zuwenig Gehalt bekommt, aber Leistung zu honorieren, da ist dann Geiz wieder geil.
Wobei - wenn man für die eigene Motivation schon einen Trainer braucht ...
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