Güstrow: Schwedischer Tunesier mit Fahrrad nach Australien unterwegs
City- & Szenenews
30.07.2009
Kuriose Reise mit zweifacher Polizeibegegnung ...
Es handelt sich um eine der Geschichten, die im Berufsalltag eines Polizisten durchaus Seltenheitswert haben dürften.
Zu Fuß
Am späten Abend des 29.07.2009 traf eine Polizeistreife einen Tunesier mit schwedischer Staatsangehörigkeit auf dem Parkplatz der Autobahnraststätte A 20/Recknitzniederung West an. Da er sich dort gegen 22.45 Uhr ohne einen PKW aufhielt, befragten ihn die Beamten über sein Reiseziel. Der 25 Jahre alte Mann gab daraufhin an, dass er aus Schweden komme, bis hier mit einem Linienbus gereist sei und nun über Berlin nach Australien reisen wolle. Jetzt wäre er hier und suche eine Unterkunft für die Nacht. Hilfsbereit brachten die Beamten den Tunesier zu einem Güstrower Hotel und verabschiedeten sich.
Mit dem Fahrrad
Stunden später, gegen 02.10 Uhr, bemerkte eine Güstrower Polizeistreife einen Fahrradfahrer, der mit einem unbeleuchteten Fahrrad auf der Bundesstraße B 103 kurz vor der Ortschaft Klueß unterwegs war. Die Polizisten stoppten den Radler. Es stellte sich heraus, dass es sich wieder um den schwedischen Tunesier handelte.
Und wieder zu Fuß ...
Als die Beamten ihn nach der Herkunft des Rades befragten, erklärte er, das Rad gerade gefunden zu haben. Misstrauisch geworden forderten die Polizisten den Mann auf, ihnen die Fundstelle zu zeigen. Der Tunesier lotste die Beamten zum Güstrower Bahnhof.
Als die Beamten genau an dieser Stelle ein durchtrenntes Fahrradspiralschloss fanden, nahmen sie eine Anzeige wegen des Verdachts des Diebstahls gegen den 25-Jährigen auf und informierten die Rostocker Staatsanwaltschaft. Das Fahrrad wurde sichergestellt und der Mann letztendlich nach Zahlung einer Sicherheitsleistung von der Dienststelle entlassen. Ob er nun schon weiter Richtung Australien unterwegs reist, ist bei der Polizei nicht bekannt.
Die Güstrower Polizei sucht derweil den Fahrradeigentümer und bittet mit dem Foto des Rades um Mithilfe. Hinweise nimmt jede Polizeidienststelle in Mecklenburg-Vorpommern entgegen. Auch per Internet kann sich der Besitzer melden.
(ur)
Kuriose Reise mit zweifacher Polizeibegegnung ...
Es handelt sich um eine der Geschichten, die im Berufsalltag eines Polizisten durchaus Seltenheitswert haben dürften.
Zu Fuß
Am späten Abend des 29.07.2009 traf eine Polizeistreife einen Tunesier mit schwedischer Staatsangehörigkeit auf dem Parkplatz der Autobahnraststätte A 20/Recknitzniederung West an. Da er sich dort gegen 22.45 Uhr ohne einen PKW aufhielt, befragten ihn die Beamten über sein Reiseziel. Der 25 Jahre alte Mann gab daraufhin an, dass er aus Schweden komme, bis hier mit einem Linienbus gereist sei und nun über Berlin nach Australien reisen wolle. Jetzt wäre er hier und suche eine Unterkunft für die Nacht. Hilfsbereit brachten die Beamten den Tunesier zu einem Güstrower Hotel und verabschiedeten sich.
Mit dem Fahrrad
Stunden später, gegen 02.10 Uhr, bemerkte eine Güstrower Polizeistreife einen Fahrradfahrer, der mit einem unbeleuchteten Fahrrad auf der Bundesstraße B 103 kurz vor der Ortschaft Klueß unterwegs war. Die Polizisten stoppten den Radler. Es stellte sich heraus, dass es sich wieder um den schwedischen Tunesier handelte.
Und wieder zu Fuß ...
Als die Beamten ihn nach der Herkunft des Rades befragten, erklärte er, das Rad gerade gefunden zu haben. Misstrauisch geworden forderten die Polizisten den Mann auf, ihnen die Fundstelle zu zeigen. Der Tunesier lotste die Beamten zum Güstrower Bahnhof.
Als die Beamten genau an dieser Stelle ein durchtrenntes Fahrradspiralschloss fanden, nahmen sie eine Anzeige wegen des Verdachts des Diebstahls gegen den 25-Jährigen auf und informierten die Rostocker Staatsanwaltschaft. Das Fahrrad wurde sichergestellt und der Mann letztendlich nach Zahlung einer Sicherheitsleistung von der Dienststelle entlassen. Ob er nun schon weiter Richtung Australien unterwegs reist, ist bei der Polizei nicht bekannt.
Die Güstrower Polizei sucht derweil den Fahrradeigentümer und bittet mit dem Foto des Rades um Mithilfe. Hinweise nimmt jede Polizeidienststelle in Mecklenburg-Vorpommern entgegen. Auch per Internet kann sich der Besitzer melden.
(ur)
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