Kinderarmut nimmt weiter zu
City- & Szenenews
16.02.2008
Jedes sechste Kind lebt hierzulande in Armut, weil das Einkommen der Eltern unter der Hälfte des deutschen Gehaltsdurchschnitts liegt. Dies berichtet die Zeitschrift "FÜR SIE" in ihrer aktuellen Ausgabe. Die schlechte Lebenssituation der Eltern hat Folgen für den Bildungsweg der Kleinen: Kinder von Gutverdienern erhalten etwa 2,7-mal öfter die Empfehlung fürs Gymnasium und studieren 7,4-mal eher. Dieses Ergebnis geht aus dem letzten Armutsbericht der Bundesregierung hervor.
Die Armut der Familien wirke sich auf alle Lebensbereiche aus. Insbesondere auf die Freizeitgestaltung der Kinder habe die schlechte finanzielle Lage entscheidenden Einfluss. Arme Kinder werden weniger gefördert, weil das Geld für bestimmte Aktivitäten wie den Besuch einer Musikschule oder eines Sportvereins fehlt. Sie lesen weniger und schauen mehr fern, weil die Eltern ihnen kaum je Freizeitbeschäftigungen jenseits von Fernseher und Computerspielen bieten können.
Nicht zuletzt spüren die Kinder, welche Stellung sie wegen ihrer fehlenden finanziellen Möglichkeiten in der Gesellschaft einnehmen. So ahnen schon Fünftklässler aus armen Verhältnissen, dass sie es später schwer haben werden, sich ins Erwerbsleben zu integrieren.
Jedes sechste Kind lebt hierzulande in Armut, weil das Einkommen der Eltern unter der Hälfte des deutschen Gehaltsdurchschnitts liegt. Dies berichtet die Zeitschrift "FÜR SIE" in ihrer aktuellen Ausgabe. Die schlechte Lebenssituation der Eltern hat Folgen für den Bildungsweg der Kleinen: Kinder von Gutverdienern erhalten etwa 2,7-mal öfter die Empfehlung fürs Gymnasium und studieren 7,4-mal eher. Dieses Ergebnis geht aus dem letzten Armutsbericht der Bundesregierung hervor.
Die Armut der Familien wirke sich auf alle Lebensbereiche aus. Insbesondere auf die Freizeitgestaltung der Kinder habe die schlechte finanzielle Lage entscheidenden Einfluss. Arme Kinder werden weniger gefördert, weil das Geld für bestimmte Aktivitäten wie den Besuch einer Musikschule oder eines Sportvereins fehlt. Sie lesen weniger und schauen mehr fern, weil die Eltern ihnen kaum je Freizeitbeschäftigungen jenseits von Fernseher und Computerspielen bieten können.
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