Kindergeld vs. Schulessen - was findest du wichtiger?
City- & Szenenews
Foto by-sa M@rg@flickr.com
11.02.2008
In einem Punkt sind sich die Politiker einig: Mehr Geld für Kinder soll her, und zwar ab 2009. Doch wie dieses Geld eingesetzt werden soll, darüber wird derzeit heftig debattiert. Soll man das Kindergeld erhöhen und damit die Eltern finanziell entlasten? Oder soll man stattdessen in öffentliche Einrichtungen wie Kindergärten oder in ein für die Kinder kostenfreies Schulessen investieren?
Das sagen die Regierungsparteien
Die CDU/CSU hat sich auf die Forderung nach mehr Kindergeld festgelegt. Vor allem Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen setzt sich dafür ein. Im ZDF sprach sie von "familienbedingten Mehrkosten", beispielsweise höheren Nebenkosten für Strom und Wasser, die dringend ausgeglichen werden müssten. Ähnlich äußerte sich Bundeskanzlerin Angela Merkel. Sie will sich zwar nach Angaben der Nachrichtenagentur AFP auch über einen Ausbau der Betreuung und über das Schulessen "noch Gedanken machen", teilte dies aber erst auf Nachfragen einiger Journalisten mit.
Auf einen Kompromisskurs schwenkt dagegen die SPD ein, die vor kurzem noch für einen alleinigen Ausbau der Sachleistungen plädiert hatte. Von den Forderungen nach kostenlosen Betreuungsangeboten und Schulessen will die SPD zwar nicht abgehen. SPD-Chef Kurt Beck teilte jedoch am Montag mit, die geplanten Mehrausgaben zu gleichen Teilen für beide Belange einzusetzen - also höheres Kindergeld und mehr Sachleistungen.
Offen ließen beide Parteien, wie diese Mehrausgaben finanziert werden sollen. Beck rechnete vor, dass eine Anhebung des Kindergeldes um je 10 Euro insgesamt knapp 2 Milliarden Euro an staatlichen Mehrausgaben bedeuten würden.
Was ist deine Meinung?
Höheres Kindergeld oder kostenlose Betreuung? Wodurch werden Kinder am wirkungsvollsten unterstützt? Sag deine Meinung: Hier geht's zur aktuellen Spion-Umfrage!
In einem Punkt sind sich die Politiker einig: Mehr Geld für Kinder soll her, und zwar ab 2009. Doch wie dieses Geld eingesetzt werden soll, darüber wird derzeit heftig debattiert. Soll man das Kindergeld erhöhen und damit die Eltern finanziell entlasten? Oder soll man stattdessen in öffentliche Einrichtungen wie Kindergärten oder in ein für die Kinder kostenfreies Schulessen investieren?
Das sagen die Regierungsparteien
Die CDU/CSU hat sich auf die Forderung nach mehr Kindergeld festgelegt. Vor allem Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen setzt sich dafür ein. Im ZDF sprach sie von "familienbedingten Mehrkosten", beispielsweise höheren Nebenkosten für Strom und Wasser, die dringend ausgeglichen werden müssten. Ähnlich äußerte sich Bundeskanzlerin Angela Merkel. Sie will sich zwar nach Angaben der Nachrichtenagentur AFP auch über einen Ausbau der Betreuung und über das Schulessen "noch Gedanken machen", teilte dies aber erst auf Nachfragen einiger Journalisten mit.
Auf einen Kompromisskurs schwenkt dagegen die SPD ein, die vor kurzem noch für einen alleinigen Ausbau der Sachleistungen plädiert hatte. Von den Forderungen nach kostenlosen Betreuungsangeboten und Schulessen will die SPD zwar nicht abgehen. SPD-Chef Kurt Beck teilte jedoch am Montag mit, die geplanten Mehrausgaben zu gleichen Teilen für beide Belange einzusetzen - also höheres Kindergeld und mehr Sachleistungen.
Offen ließen beide Parteien, wie diese Mehrausgaben finanziert werden sollen. Beck rechnete vor, dass eine Anhebung des Kindergeldes um je 10 Euro insgesamt knapp 2 Milliarden Euro an staatlichen Mehrausgaben bedeuten würden.
Was ist deine Meinung?
Höheres Kindergeld oder kostenlose Betreuung? Wodurch werden Kinder am wirkungsvollsten unterstützt? Sag deine Meinung: Hier geht's zur aktuellen Spion-Umfrage!
weitere Nachrichten aus der Kategorie City- & Szenenews:
Ein Spiel, in dem der junge Isaac nicht zum religiösen Opfer werden will, wurde von der USK mit einer Altersempfehlung ab 16 Jahren eingestuft. Das sorgt für Diskussionen, weil das Spiel hinsichtlich sexueller Inhalte oder der Darstellung von Gewalt unbedenklich ist.
» mehr lesen
6 Kommentare
Das Anti Counterfeiting Trade Agreement, kurz ACTA, sorgt derzeit für viel Aufregung, unter anderem in Polen, wo starke Proteste aus der Bevölkerung dafür gesorgt haben, dass die Ratifizierung des Abkommens dort erst einmal auf Eis gelegt wurde. Doch was ist mit Deutschland?
» mehr lesen
Auf in die zweite Amtszeit: Mit 53,8 Prozent wurde Roland Methling erneut zum Oberbürgermeister der größten Stadt MVs gewählt. Luftschlösser wolle er deshalb aber nicht errichten.
» mehr lesen



