Kinderporno-Skandal in England
City- & Szenenews
06.10.2008
Der frühere Butler der Queen benutzte seine Kontakte zur Royal Family, um seine Opfer zu beeindrucken. Wie das Verbrechen ans Licht kam ...
Der Täter arbeitete in höchsten Kreisen und stand selbst gern im Rampenlicht: In zahlreichen TV-Shows und Interviews äußerte sich Paul Kidd, langjähriger Butler der Queen, über die Royals, zuletzt über Lady Di anlässlich ihres 10. Todestages. Sein Verhalten in der Öffentlichkeit gab jetzt den Ausschlag dafür, dass der 55-jährige Junggeselle Paul Kidd des mehrfachen Kindesmissbrauchs überführt wurde.
Tee bei Queen Mom
Nach einem Bericht der britischen Zeitung Daily Mail war ein früheres Opfer so "angewidert von der Prahlerei" seines früheren Peinigers, dass es beschloss, sein langes Schweigen zu brechen und Anzeige zu erstatten. Dabei wurde offenbar, dass Kidd seine Kontakte zu den Royals nutzte, um sich für seine Opfer interessant zu machen und ihr Vertrauen zu gewinnen - der damals 14-jährige Junge war unter anderem zum Tee bei Queen Mom eingeladen gewesen.
"Spitze des Eisbergs"
Der 55-Jährige, dessen Aktivitäten von Dezember 1974 bis Januar 2008 reichen, hat mittlerweile in drei Fällen und 29 Anklagepunkten gestanden. Ein weiteres Opfer hat sich gemeldet, nachdem die Anschuldigungen gegen Kidd publik gemacht wurden. Die Polizei hat zudem einen Mittäter dingfest gemacht, der sich nun ebenfalls vor Gericht verantworten muss. Beide Männer könnten zu einer Höchststrafe von 14 Jahren Freiheitsentzug verurteilt werden.
In der Wohnung des Mannes sind laut Daily Mail fast 19.000 pornographische Bilder und Videos von Kindern gefunden. Darunter befand sich auch das Bild eines Teenagers, der ebenfalls Opfer von Kidd war und den die Politzei ausfindig machen und befragen konnte. Die Polizei hält es angesichts des Zeitraums von über 30 Jahren für wahrscheinlich, dass sich noch weitere Opfer melden werden. Zudem habe der Mann in Kontakt zu anderen Pädophilen gestanden; die gegenwärtigen Anschuldigungen seien möglicherweise nur die Spitze des Eisbergs.
(ur)
Der frühere Butler der Queen benutzte seine Kontakte zur Royal Family, um seine Opfer zu beeindrucken. Wie das Verbrechen ans Licht kam ...
Der Täter arbeitete in höchsten Kreisen und stand selbst gern im Rampenlicht: In zahlreichen TV-Shows und Interviews äußerte sich Paul Kidd, langjähriger Butler der Queen, über die Royals, zuletzt über Lady Di anlässlich ihres 10. Todestages. Sein Verhalten in der Öffentlichkeit gab jetzt den Ausschlag dafür, dass der 55-jährige Junggeselle Paul Kidd des mehrfachen Kindesmissbrauchs überführt wurde.
Tee bei Queen Mom
Nach einem Bericht der britischen Zeitung Daily Mail war ein früheres Opfer so "angewidert von der Prahlerei" seines früheren Peinigers, dass es beschloss, sein langes Schweigen zu brechen und Anzeige zu erstatten. Dabei wurde offenbar, dass Kidd seine Kontakte zu den Royals nutzte, um sich für seine Opfer interessant zu machen und ihr Vertrauen zu gewinnen - der damals 14-jährige Junge war unter anderem zum Tee bei Queen Mom eingeladen gewesen.
"Spitze des Eisbergs"
Der 55-Jährige, dessen Aktivitäten von Dezember 1974 bis Januar 2008 reichen, hat mittlerweile in drei Fällen und 29 Anklagepunkten gestanden. Ein weiteres Opfer hat sich gemeldet, nachdem die Anschuldigungen gegen Kidd publik gemacht wurden. Die Polizei hat zudem einen Mittäter dingfest gemacht, der sich nun ebenfalls vor Gericht verantworten muss. Beide Männer könnten zu einer Höchststrafe von 14 Jahren Freiheitsentzug verurteilt werden.
In der Wohnung des Mannes sind laut Daily Mail fast 19.000 pornographische Bilder und Videos von Kindern gefunden. Darunter befand sich auch das Bild eines Teenagers, der ebenfalls Opfer von Kidd war und den die Politzei ausfindig machen und befragen konnte. Die Polizei hält es angesichts des Zeitraums von über 30 Jahren für wahrscheinlich, dass sich noch weitere Opfer melden werden. Zudem habe der Mann in Kontakt zu anderen Pädophilen gestanden; die gegenwärtigen Anschuldigungen seien möglicherweise nur die Spitze des Eisbergs.
(ur)
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