Michael Schumacher: Aus für Formel 1

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11.08.2009

Warum er sein Comeback absagt - und wer stattdessen für Felipe Massa einspringt.

Der siebenmalige Formel-1-Champion wird nicht für den verletzten Felipe Massa im Team Ferrari einspringen. Das teilte Schumacher heute auf seiner Website mit.

Schmerzen zu stark

Der Sinneswandel hat gesundheitliche Gründe: Den Rekordmeister plagen Schmerzen im Nacken. Sie gehen auf einen Motorradunfall im Februar dieses Jahres zurück, bei dem sich Schumacher Brüche im Bereich des Kopfes und des Nackens zugezogen hatte. Die Schmerzen seien zu stark, um den extremen Belastungen standzuhalten, die während eines F1-Rennens auf diese Körperregion ausgeübt werden.

Große Enttäuschung

Schumacher ist nach eigenen Angaben "zutiefst enttäuscht". Der Star wörtlich: "Ich habe absolut alles versucht, dieses Comeback auf Zeit möglich zu machen, aber zu meinem größten Bedauern klappt es nicht. Die Schmerzen im Nacken, die nach dem privaten F1-Tag in Mugello auftraten, haben wir leider nicht in den Griff bekommen - auch wenn wir alles versucht haben, was medizinisch und therapeutisch machbar ist."

Der Ersatzmann

Nach den letzten Untersuchungen am Montagnachmittag hatte Schumacher Teamchef Montezemolo am gestrigen Abend in Kenntnis gesetzt. Dieser zeigte laut BBC sein Bedauern, dankte Michael Schumacher jedoch gleichzeitig im Namen des Teams und der Fans für die Verbundenheit mit dem Team, die er durch seinen Comeback-Versuch gezeigt habe.

Als Kimi Raikkonens Teamkollege wird nun Luca Badoer in Valencia fahren. Der 38-Jährige blickt auf zehn Jahr als Testfahrer bei Ferrari zurück und kehrt laut BBC nach langer Pause in die Formel 1 zurück. Zwar sei Badoer in der vergangenen Woche mit Schumacher auf der Kartbahn Rennen gefahren und stehe also wieder im Training, seine Fähigkeiten und Erfahrungen seien jedoch mit denen Schumachers nicht zu vergleichen.

(ur)
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