Morgen ist es so weit, aber wer ist Valentin?
City- & Szenenews
13.02.2011
Am 14. Februar ist Valentinstag. Der Tag der Liebenden. Doch wer hat uns diesen Tag beschert? Und was hat er mit Vögeln zu tun? Aber vor allem: Was, wenn man noch kein Geschenk hat?
Um den Tag mit dem Namen Valentin ranken sich viele Legenden. Dabei hat der Feiertag einen recht klaren kirchlichen Ursprung. Und ähnlich wie Halloween verdanken wir Deutschen diesen Brauch den US-Amerikanern.
Die Sache mit den Vögeln
Der religiöse Ursprung des Feiertags liegt darin begründet, dass in manchen Kirchen am 14. Februar die Ankunft Jesu als himmlischer Bräutigam zur Himmlischen Hochzeit gefeiert wurde. Im angelsächsichen Bereich wurde das Datum durch ein Gedicht des englischen Schriftstellers Geoffrey Chaucer populär: "Parlament der Vögel" (Parlement of Foul(e/y)s), das 1383 vermutlich aus Anlass einer Valentinsfeier am Hof Königs Richard II. fertig gestellt und erstmals öffentlich vorgetragen wurde.
Dazu passend fällt in die Zeit um den Valentinstag das Fest der "Vogelhochzeit", wie es in westslawischen und sorbischen Gebieten Ostdeutschlands gefeiert wird. Das dazu gehörige Volkslied, "Die Vogelhochzeit", dürfte wohl jedem bekannt sein, spätestens, wenn man die erste Strophe, "Ein Vogel wollte Hochzeit feiern ..." ansingt.
In Deutschland erst 1950 offiziell
Über englische Auswanderer kam der Brauch in die USA. US-Soldaten brachten ihn nach dem Zweiten Weltkrieg mit nach Deutschland. 1950 wurde er offiziell eingeführt. Vor allem den Floristen und Süßwarenhändlern ist seine Bekanntheit zu verdanken.
Viele Legenden spinnen sich um den Valentinstag. Zurückgeführt wird der Valentinsbrauch meist auf den Bischof Valentin von Terni, der im dritten Jahrhundert nach Christus Verliebte getraut und mit Blumen beschenkt haben soll. Die von ihm geschlossenen Ehen sollen unter einem guten Stern gestanden haben. Der Bischof wurde am 14. Februar 269 wegen seines christlichen Glaubens enthauptet.
Geschenke für die Männer
Andere Länder, andere Sitten. In Japan und Südkorea sind es die Männer, die am Valentinstag beschenkt werden. Nicht nur Ehemänner und Angebetete bekommen von den Frauen Geschenke, auch die männlichen Kollegen, Chefs usw. gehen nicht leer aus.
Als Ausgleich gibt es am 14. März den sogenannten White Day, an dem die Männer die Frauen als Gegengeschenk mit Schokolade beglücken.
Übrigens sind auch in Deutschland kleine Geschenke oder Blumen in die Gegenrichtung, also von den Frauen an die Männer, durchaus erlaubt.
Was kann ich denn nun schenken?
Zum Valentinstag machen vor allem die Blumenhändler Umsatz. Traditionell steigen in dieser Zeit gerade die Preise für Rosen. Aber auch Pralinen zählen zu den regelmäßigen kleinen Aufmerksamkeiten, mit denen die Liebsten bedacht werden. In Folge der umfangreichen Marketingaktionen in dieser Zeit, wird der Tag selbst von den Männern kaum einmal vergessen.
Zur Tradition gehören auch die sogenannten Valentines, hübsche Karten, auf denen vierzeilige Liebesgedichte die Gefühle für den Partner ausdrücken.
Selbst ist der Mann
Aber vielleicht soll es ja auch etwas Besonderes sein. Neben Blumen und Pralinen eignet sich da vor allem etwas Selbstgeschriebenes oder auch etwas Selbstgebasteltes, um der Liebsten die besondere Wertschätzung zu vermitteln, die man für sie empfindet. Gerade ein ganz persönliches Gedicht öffnet Herzen.
Das ist doch eine gute Nachricht für diejenigen, die nicht daran gedacht haben, dass die Zeit zum Einkaufen oder gar Bestellen jetzt mehr als eng wird. Der Spion wünscht tolle Ideen und einen schönen Valentinstag.
(pb)
Am 14. Februar ist Valentinstag. Der Tag der Liebenden. Doch wer hat uns diesen Tag beschert? Und was hat er mit Vögeln zu tun? Aber vor allem: Was, wenn man noch kein Geschenk hat?
Um den Tag mit dem Namen Valentin ranken sich viele Legenden. Dabei hat der Feiertag einen recht klaren kirchlichen Ursprung. Und ähnlich wie Halloween verdanken wir Deutschen diesen Brauch den US-Amerikanern.
Die Sache mit den Vögeln
Der religiöse Ursprung des Feiertags liegt darin begründet, dass in manchen Kirchen am 14. Februar die Ankunft Jesu als himmlischer Bräutigam zur Himmlischen Hochzeit gefeiert wurde. Im angelsächsichen Bereich wurde das Datum durch ein Gedicht des englischen Schriftstellers Geoffrey Chaucer populär: "Parlament der Vögel" (Parlement of Foul(e/y)s), das 1383 vermutlich aus Anlass einer Valentinsfeier am Hof Königs Richard II. fertig gestellt und erstmals öffentlich vorgetragen wurde.
Dazu passend fällt in die Zeit um den Valentinstag das Fest der "Vogelhochzeit", wie es in westslawischen und sorbischen Gebieten Ostdeutschlands gefeiert wird. Das dazu gehörige Volkslied, "Die Vogelhochzeit", dürfte wohl jedem bekannt sein, spätestens, wenn man die erste Strophe, "Ein Vogel wollte Hochzeit feiern ..." ansingt.
In Deutschland erst 1950 offiziell
Über englische Auswanderer kam der Brauch in die USA. US-Soldaten brachten ihn nach dem Zweiten Weltkrieg mit nach Deutschland. 1950 wurde er offiziell eingeführt. Vor allem den Floristen und Süßwarenhändlern ist seine Bekanntheit zu verdanken.
Viele Legenden spinnen sich um den Valentinstag. Zurückgeführt wird der Valentinsbrauch meist auf den Bischof Valentin von Terni, der im dritten Jahrhundert nach Christus Verliebte getraut und mit Blumen beschenkt haben soll. Die von ihm geschlossenen Ehen sollen unter einem guten Stern gestanden haben. Der Bischof wurde am 14. Februar 269 wegen seines christlichen Glaubens enthauptet.
Geschenke für die Männer
Andere Länder, andere Sitten. In Japan und Südkorea sind es die Männer, die am Valentinstag beschenkt werden. Nicht nur Ehemänner und Angebetete bekommen von den Frauen Geschenke, auch die männlichen Kollegen, Chefs usw. gehen nicht leer aus.
Als Ausgleich gibt es am 14. März den sogenannten White Day, an dem die Männer die Frauen als Gegengeschenk mit Schokolade beglücken.
Übrigens sind auch in Deutschland kleine Geschenke oder Blumen in die Gegenrichtung, also von den Frauen an die Männer, durchaus erlaubt.
Was kann ich denn nun schenken?
Zum Valentinstag machen vor allem die Blumenhändler Umsatz. Traditionell steigen in dieser Zeit gerade die Preise für Rosen. Aber auch Pralinen zählen zu den regelmäßigen kleinen Aufmerksamkeiten, mit denen die Liebsten bedacht werden. In Folge der umfangreichen Marketingaktionen in dieser Zeit, wird der Tag selbst von den Männern kaum einmal vergessen.
Zur Tradition gehören auch die sogenannten Valentines, hübsche Karten, auf denen vierzeilige Liebesgedichte die Gefühle für den Partner ausdrücken.
Selbst ist der Mann
Aber vielleicht soll es ja auch etwas Besonderes sein. Neben Blumen und Pralinen eignet sich da vor allem etwas Selbstgeschriebenes oder auch etwas Selbstgebasteltes, um der Liebsten die besondere Wertschätzung zu vermitteln, die man für sie empfindet. Gerade ein ganz persönliches Gedicht öffnet Herzen.
Das ist doch eine gute Nachricht für diejenigen, die nicht daran gedacht haben, dass die Zeit zum Einkaufen oder gar Bestellen jetzt mehr als eng wird. Der Spion wünscht tolle Ideen und einen schönen Valentinstag.
(pb)
Dabei hat der Feiertag einen recht klaren kirchlichen Ursprung. Und ähnlich wie Halloween verdanken wir Deutschen diesen Brauch den US-Amerikanern.
und WARUM stressen die frauen dann rum wenn man diesen tag ignoriert
und WARUM stressen die frauen dann rum wenn man diesen tag ignoriert
Nur hat Halloween keinen kirchlichen Ursprung, sondern einen keltischen und heidnischen. Und Halloween verdanken die Amerikaner den Eurpäern und nicht umgekehrt ! Denn die irischen Einwanderer in Amerika haben dort Halloween als Erinnerung an die europäische HEIMAT gefeiert.
Hallooo=???????
Schon mal google oder wiki angemacht?
Der Val.-Tag ist der Anfang der Holländischen Apokalypse, es werden so viele Rosen und Tulpen auf uns nieder regnen bis wir nicht mehr atmen.....hust keuch ...krechz......
Schon mal google oder wiki angemacht?
Der Val.-Tag ist der Anfang der Holländischen Apokalypse, es werden so viele Rosen und Tulpen auf uns nieder regnen bis wir nicht mehr atmen.....hust keuch ...krechz......
Ihre Technologischen und Biologischen Eigenarten werden den unseren hinzugefügt! Widerstand ist Zwecklos!
Davon mal abgesehen wurde doch eigentlich jeder Feiertag ( egal welchen religösen Hintergrund) Kapitalisiert oder komerzialisiert? oder?
Gut mit ausnahme der Hexenverbrennung
Gut mit ausnahme der Hexenverbrennung

14.02.2011 10:25
Gast
Lehne dieses eingeschleppte Brauchtum genauso wie Hallowenn ab. Kann dem nix abgewinnen. Vor ein paar Jahren wusste noch niemand was das überhaupt ist. Also: ich bin raus!

14.02.2011 12:48
Gast
einmal damit angefangen steht dieses bekloppte Ereignis auf der Erwartungliste der Frau.....
Dann lieber ne Aufmerksamkeit schenken wenn sie nicht damit rechnet.
Auch gerne am 15.02 !!!!
Äußerste Ablehnung von Valentin und Halloween....
Meine Frau sieht das zum Glück genauso.
Eine frage hab ich noch...
Warum feiern Atheisten eigentlich Weihnachten, Ostern etc. ???
Dann lieber ne Aufmerksamkeit schenken wenn sie nicht damit rechnet.
Auch gerne am 15.02 !!!!
Äußerste Ablehnung von Valentin und Halloween....
Meine Frau sieht das zum Glück genauso.
Eine frage hab ich noch...
Warum feiern Atheisten eigentlich Weihnachten, Ostern etc. ???
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