Nackt am Flughafen?
City- & Szenenews
24.10.2008
Die Deutsche Bundespolizei testet Ganzkörper-Scanner im Labor. Die Scanner durchleuchten die Unterwäsche und erstellen ein Bild, auf dem die kontrollierte Person nackt erscheint.
Deutsche Polizeigewerkschaften halten die Pläne der EU-Kommission zum Einsatz von Nacktscannern auf Flughäfen für überflüssig und sehen keinen Sicherheitsgewinn durch die neue Technik.
Der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Konrad Freiberg, sagte der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Freitagausgabe) laut Vorabbericht: "Das Sicherheitsniveau an Flughäfen lässt sich durch Körperscanner sicher nicht verbessern".
Die Debatte um die Geräte sei überflüssig und führe dazu, dass die Bevölkerung die Sicherheitspolitik zunehmend als maß- und schamlos wahrnehme.
"Die Zukunft liegt vielmehr in neuartigen Metalldetektoren", sagte der GdP-Chef. Zudem bedürfe es gut geschulten Sicherheitspersonals. Der Trend zu Dumpinglöhnen und Privatisierung an Flughäfen sei gefährlich.
Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) reagierte mit Unverständnis auf den EU-Vorstoß.
"Den Nutzen von Nacktscannern für die Sicherheit vermag ich wirklich nicht zu erkennen. Die Pläne sollten ganz schnell wieder in der Schublade verschwinden", sagte DPolG-Chef Rainer Wendt dem Blatt. Einen "staatlich verordneten Striptease" an Flughäfen brauche niemand.
(ddp / PB / Foto Pixelio)
Die Deutsche Bundespolizei testet Ganzkörper-Scanner im Labor. Die Scanner durchleuchten die Unterwäsche und erstellen ein Bild, auf dem die kontrollierte Person nackt erscheint.
Deutsche Polizeigewerkschaften halten die Pläne der EU-Kommission zum Einsatz von Nacktscannern auf Flughäfen für überflüssig und sehen keinen Sicherheitsgewinn durch die neue Technik.
Der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Konrad Freiberg, sagte der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Freitagausgabe) laut Vorabbericht: "Das Sicherheitsniveau an Flughäfen lässt sich durch Körperscanner sicher nicht verbessern".
Die Debatte um die Geräte sei überflüssig und führe dazu, dass die Bevölkerung die Sicherheitspolitik zunehmend als maß- und schamlos wahrnehme.
"Die Zukunft liegt vielmehr in neuartigen Metalldetektoren", sagte der GdP-Chef. Zudem bedürfe es gut geschulten Sicherheitspersonals. Der Trend zu Dumpinglöhnen und Privatisierung an Flughäfen sei gefährlich.
Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) reagierte mit Unverständnis auf den EU-Vorstoß.
"Den Nutzen von Nacktscannern für die Sicherheit vermag ich wirklich nicht zu erkennen. Die Pläne sollten ganz schnell wieder in der Schublade verschwinden", sagte DPolG-Chef Rainer Wendt dem Blatt. Einen "staatlich verordneten Striptease" an Flughäfen brauche niemand.
(ddp / PB / Foto Pixelio)
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