Protestsaufen in Londoner U-Bahn - Der Spion hat die Videos
City- & Szenenews
02.06.2008
In der Londoner U-Bahn ist Trinken künftig verboten. Aus Protest dagegen haben sich Tausende Londoner in der Nacht zum 1. Juni zur „Letzten Runde“ getroffen.
Unter diesem Namen wurde das Protestsaufen auf zahlreichen Internetpräsenzen angekündigt. Bei der Aktion selbst kam es zu 17 Festnahmen, Teile der U-Bahn-Strecke mussten zeitweise gesperrt werden. die Station Liverpool Street wurde von etwa 2000 Menschen blockiert.
Anlass war das zum 1. Juni in Kraft getretene Verbot, in öffentlichen Verkehrsmittel alkoholische Getränke zu konsumieren oder in geöffneten Gefäßen bei sich zu führen. Diese Einschränkung war eine der ersten Amtshandlungen des neuen konservativen Bürgermeisters Londons, Boris Johnson.
Begründet wird die Reglementierung von Johnson laut Spiegel Online damit, dass sie eine insgesamt angenehmere und friedlichere Atmosphäre schaffen würde und „größere“ Straftaten seltener vorkommen würden. Kritik gab es außer von den Protest-Ravern aus dem Umfeld der Bahnarbeitergewerkschaft. Da die Fahrtbegleiter zukünftig dafür sorgen müssten, dass Fahrgäste, die gegen das Verbot verstoßen, Bus oder Bahn verlassen, würde ihr Berufsalltag noch gefährlicher werden als er es ohnehin schon sei.
(KS)
In der Londoner U-Bahn ist Trinken künftig verboten. Aus Protest dagegen haben sich Tausende Londoner in der Nacht zum 1. Juni zur „Letzten Runde“ getroffen.
Unter diesem Namen wurde das Protestsaufen auf zahlreichen Internetpräsenzen angekündigt. Bei der Aktion selbst kam es zu 17 Festnahmen, Teile der U-Bahn-Strecke mussten zeitweise gesperrt werden. die Station Liverpool Street wurde von etwa 2000 Menschen blockiert.
Anlass war das zum 1. Juni in Kraft getretene Verbot, in öffentlichen Verkehrsmittel alkoholische Getränke zu konsumieren oder in geöffneten Gefäßen bei sich zu führen. Diese Einschränkung war eine der ersten Amtshandlungen des neuen konservativen Bürgermeisters Londons, Boris Johnson.
Begründet wird die Reglementierung von Johnson laut Spiegel Online damit, dass sie eine insgesamt angenehmere und friedlichere Atmosphäre schaffen würde und „größere“ Straftaten seltener vorkommen würden. Kritik gab es außer von den Protest-Ravern aus dem Umfeld der Bahnarbeitergewerkschaft. Da die Fahrtbegleiter zukünftig dafür sorgen müssten, dass Fahrgäste, die gegen das Verbot verstoßen, Bus oder Bahn verlassen, würde ihr Berufsalltag noch gefährlicher werden als er es ohnehin schon sei.
(KS)
weitere Nachrichten aus der Kategorie City- & Szenenews:
Diskriminierung oder lediglich polizeiliche Erfahrung? Weil ihn ein Bundespolizist aufgrund seiner Hautfarbe kontrollierte, erstattete ein dunkelhäutiger Deutscher Anzeige - und verlor.
» mehr lesen
38 Kommentare
In Großbritannien steigt der Absatz erotischer E-Books. Auch in Deutschland könnte das unerkannte Konsumieren erotisch-brisanter Geschichten Schule machen.
» mehr lesen
Am 4. August fällt der Startschuss für die nächtliche Laufveranstaltung in Rostock. Der persönliche Startschuss aber kann bereits jetzt abgefeuert werden - was nicht nur sportliche Vorteile birgt.
» mehr lesen



