Was bringt Sport?

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24.03.2009

Der Sommer naht und viele ärgern sich über ihren Winterspeck. Regelmäßig Sport zu treiben lohnt sich aber nicht nur, weil man überflüssige Pfunde los wird. Für alle, die immer noch zweifeln, hat der Spion ein paar sehr gute Argumente für ein bisschen Quälerei und Disziplin.

Wir kennen die berühmte Abnehmformel: Sport plus gesunde Ernährung gleich schlank und schön. Wer abnehmen will, muss beides tun, Sport treiben und seine Ernährung umstellen. Es nützt nicht viel, von Grünfutter zu leben, wenn man weiterhin jeden überflüssigen Weg meidet und einen großen Bogen um Sporthallen macht. Auch nützt es nichts, zweimal die Woche zum Fußball oder Aerobic zu traben, wenn man nicht auf die vielen Süßigkeiten und die leckere Pizza verzichten kann.

Sport: In jeder Hinsicht effektiv

Wer nachhaltig und gesund abnehmen will, kommt nicht drumherum, Sport zu treiben. Wobei, und das ist die schlechte Nachricht, man durch Bewegung nicht so viele Kalorien verbrennt, wie oft angenommen wird: Laut Focus.de schafft eine halbe Stunde Joggen nur Platz für einen Schokoriegel.

Und doch: Sport zu treiben schafft die Basis für einen gesunden Körper, und auf lange Sicht erleichtert er auch das Abnehmen. Wer Sport treibt, wird aktiver, optimistischer, glücklicher und, in der Summe all dieser Effekte, auch attraktiver.

Bessere Abwehr und bessere Laune

Bewegungsmangel gilt laut Geo.de zu den größten Gesundheitsrisikofaktoren unserer Gesellschaft. Mediziner siedeln die Sportmuffeligkeit noch vor Übergewicht und Bluthochdruck als gefährlichstes Gesundheitsrisiko an. Bewegungsmangel ist demnach genauso gefährlich wie Rauchen. Wer sportlich ist, kann Volkskrankheiten effektiv vorbeugen: Herz-Kreislauferkrankungen, dem Rückfallrisiko nach Infarkten oder Krebstherapien, psychischen Leiden und Stoffwechselproblemen.

Wer Sport treibt, bringt seinen Körper auf Vordermann - Die Muskeln bilden neue Blutgefäße, die Sauerstoff zu den Zellen führen, die Körperzellen werden gekräftigt, Enzyme funktionieren effektiver, das Herz arbeitet ökonomischer. Was furchtbar biologisch klingt, bedeutet in der Folge nichts anderes, als dass das Infarkt- und Schlaganfallrisiko um bis zu fünfzig Prozent sinkt und das Immunsystem gestärkt wird. Wer sich viel bewegt, verkraftet Umwelteinflüsse, Infekte und andere Erkrankungen besser.

Außerdem, so heißt es auf Geo.de weiter, seien die psychischen Nebenwirkungen regelmäßiger Bewegung enorm. Der Kopf sei nach dem Sport "angenehm leergepustet von Alltagssorgen", Endorphine werden ausgeschüttet.

Man sieht's in jedem Falle

Generell ziehe Bewegung nachhaltig positive psychische Veränderungen nach sich. Wer den ersten Anflug von Quälerei überstanden hat, wird in jedem Falle belohnt. Seinen Allerwertesten hochzukriegen lohnt nicht nur, damit man im Bikini oder der Badehose eine bessere Figur macht, sondern weil man zudem eine bessere Ausstrahlung bekommt und mehr Aktivität an den Tag legt. Dass jemand mit dem Sporttreiben begonnen hat, wird man also so oder so sehen können.

(sh)
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