Was ist eigentlich... ein Trojaner?
City- & Szenenews
18.01.2009
Das Internet und die neuen Medien haben uns viele neue Wörter beschert. Der Spion erklärt die Computersprache. Heute "Trojaner".
Als Trojaner werden Computerprogramme bezeichnet, die vom Nutzer nicht gewünschte Aktionen unterschiedlichster Art auf dem Computer auslösen. Abgeleitet ist der Name aus der griechischen Mythologie. Ähnlich wie seinerzeit das Trojanische Pferd gaukeln sie dem Nutzer durch Verwendung des Dateinamens irgendeine Nützlichkeit vor.
Starten Nutzer jedoch einen Trojaner, installiert diese Software in vielen Fällen heimlich Schadprogramme. Diese Malware läuft anschließend ohne Wissen des Nutzers im Hintergrund und sammelt beispielsweise fleißig Informationen verschiedenster Art. Auf diese Weise verbreiten etwa Internetkriminelle sogenannte Keylogger, die Tastatureingaben protokollieren, um an wertvolle Informationen des Online-Bankings zu gelangen und diese über das Internet zu versenden.
In der Regel läuft die Malware auch nach einem Neustart des Rechners automatisch weiter, ohne dass der Trojaner erneut ausgeführt werden muss. Verbreitet werden Trojaner vor allem über das Internet, aber auch über E-Mail oder Datenträger. Für Virenscannner sind sie teilweise schwer zu erkennen. Der beste Schutz ist der Verzicht auf die Nutzung von Programmen aus fremden Quellen. (ddp/AG)
Das Internet und die neuen Medien haben uns viele neue Wörter beschert. Der Spion erklärt die Computersprache. Heute "Trojaner".
Als Trojaner werden Computerprogramme bezeichnet, die vom Nutzer nicht gewünschte Aktionen unterschiedlichster Art auf dem Computer auslösen. Abgeleitet ist der Name aus der griechischen Mythologie. Ähnlich wie seinerzeit das Trojanische Pferd gaukeln sie dem Nutzer durch Verwendung des Dateinamens irgendeine Nützlichkeit vor.
Starten Nutzer jedoch einen Trojaner, installiert diese Software in vielen Fällen heimlich Schadprogramme. Diese Malware läuft anschließend ohne Wissen des Nutzers im Hintergrund und sammelt beispielsweise fleißig Informationen verschiedenster Art. Auf diese Weise verbreiten etwa Internetkriminelle sogenannte Keylogger, die Tastatureingaben protokollieren, um an wertvolle Informationen des Online-Bankings zu gelangen und diese über das Internet zu versenden.
In der Regel läuft die Malware auch nach einem Neustart des Rechners automatisch weiter, ohne dass der Trojaner erneut ausgeführt werden muss. Verbreitet werden Trojaner vor allem über das Internet, aber auch über E-Mail oder Datenträger. Für Virenscannner sind sie teilweise schwer zu erkennen. Der beste Schutz ist der Verzicht auf die Nutzung von Programmen aus fremden Quellen. (ddp/AG)
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