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© F.C. Hansa Rostock e.V.
14.01.2012

Mit der Steuerforderung schien sich Hansas Krise zuzuspitzen. Doch jetzt steuert die Kogge möglicherweise wieder einen sichereren Hafen an: Die Zahlungsfähigkeit sei so gut wie gewährleistet.

Eine Steuernachzahlung in Höhe von 4,5 Millionen Euro, welche der F.C. Hansa Rostock leisten muss, schien den einerseits hochverschuldeten, andererseits abstiegsgefährdeten Verein vor eine kaum lösbare Aufgabe zu stellen. Bis zum 18. Januar - eine Zeit, während welcher kein neuer Spieler verpflichtet werden darf - muss dem DFL vorgelegt werden, wie jene Forderung beglichen und die Zahlungsfähigkeit aufrecht erhalten werden soll (der Spion berichtete) - nun, fünf Tage vor Ablauf der Frist, seien die entsprechenden Unterlagen am Freitag bei der DFL eingegangen. Das berichtet die Financial Times Deutschland.

Nach einer Beratung des Vortstands mit den Fraktionsvorsitzenden der Rostocker Bürgerschaft und dem Oberbürgermeister der Hansestadt zeugt der Vorstandsvor-
sitzende Bernd Hofmann von Optimismus: "Ich bin zuversichtlich, dass der F.C. Hansa Rostock die Auflage zur Überprüfung der wirtschaftlichen Situation der DFL somit erfüllt."

Indes sieht Hofmann vor, im Laufe der Rückrunde mit allen Gläubigern Vereinbar-
ungen auszuarbeiten, welche die Zahlungsfähigkeit des Traditionsclubs - der derzeit Schulden in Höhe von über 15 Millionen Euro hat - über die laufende Spielzeit hinaus zu gewährleisten.

(nm)
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